Die SPD habe ich immer sehr kritisch betrachtet.
Aber die Marginalisierung der Sozialdemokratie sehe ich mit großer Sorge.
Neu in der Weltbühne: Bitch Hunt von Veronika Kracher
Neu in der Buchhabndlung Weltbühne: Veronika Kracher: Bitch Hunt. Warum wir es lieben, Frauen zu hassen.

Verbrecher Verlag. 300 S. 22 €
Veronika Kracher, die seit ihrer Publikation über die »Incel«-Subkultur zu den meistgehörten Stimmen zu den Themen Frauenfeindlichkeit und Misogynie im Internet gilt, präsentiert ihr hochaktuelles Werk über die Gewalt, welcher insbesondere Frauen im digitalen Raum ausgesetzt sind.
Was früher in den Printmedien stattfand, passiert heute online und in Echtzeit. Ein breites Publikum beteiligt sich begeistert an Hass und Hetze gegen Frauen – stellenweise sogar ungehemmt unter vollem Klarnamen.
„Influencer“, deren Content ausschließlich aus Angriffen gegen Frauen und queere Menschen besteht, erreichen auf sozialen Medien ein Millionenpublikum. Digitale Plattformen unterbinden diesen, oft gegen Einzelpersonen gerichteten Hass, nicht – ganz im Gegenteil, denn hinter dem Hass steckt oft ein System, das gewinnbringende Klicks generiert.
In „Bitch Hunt“ analysiert Veronika Kracher die Funktion digitaler Misogynie. Anschaulich erläutert sie, welche Rolle frauenverachtende Kampagnen im rechten Kulturkampf spielen. Wieso Soziale Medien alltäglichen Frauenhass in einer patriarchalen Gesellschaft derart verstärken und welches demokratiegefährdende Potenzial in diesen Prozessen steckt.
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Auch heute: Bitte um Hilfe für Kuba
Zeitung heute deutlich
Was ist das für eine eigentümliche Situation?
Ricky Wild hofft
Kuba helfen!
Im Schilde nichts Gutes
Oder: Aus der Geschichte schlau werden!
Daß das Mullah-Regime in Iran ins Wanken geriet erfüllt einige Leute hier – zuförderst Exil-Iraner – mit guter Laune. Ein theokratisches Regime, dem man zurecht das Präfix „Terror-“ voransetzt, ist im Begriff, umzustürzen.
Von der guten Laune sollte man sich nicht anstecken lassen. Von den dreien, die da militärisch agieren, führt keiner Gutes im Schilde. Da sind keine Befreier und Erlöser am Werk. Da kämpfen Chauvinisten mit Chauvinisten gegen Chauvinisten.
Auch das Schah-Regime war ein Folter-Regime. Als das Regime, um das es nicht schade war, stürzte, stellte sich schnell heraus: Ein Regime-Wechsel allein bringt es nicht.
Am besten bringt es der Starjournalist Ottokar Grobe zum Ausdruck (in DER METZGER Nr. 162):

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Der Monat fängt gut an mit diesem Bild vor Augen
Rosen auf den Weg gestreut
Früchte am Freitag
Neu in der Weltbühne: Bontrup. Erbeuteter Reichtum
Neu in der Buchhandlung Weltbühne:
Heinz-J. Bontrup: Eroberter Reichtum. Wege aus der neoliberalen Zerstörung.
PapyRossa Verlag. 460 Seiten. 26,90 €

Stärkung von Gewerkschaften und Mitbestimmung? Sozialökologische Veränderungen? Gut ausgestattete Bildungspolitik? Entschuldung notleidender Kommunen? »Man hätte sich gewünscht«, so Heinz-J. Bontrup im Frühjahr 2025 über die Vorhaben der Regierung Merz/Klingbeil, »dass nicht die Ärmsten sanktioniert werden, sondern die Vermögenden«. Doch von ihrem »erbeuteten Mehrwert« müssen »die Reichen nichts zurückgeben«. Damit bestätigen sich die Befunde Bontrups aus über dreißig Jahren: Empirisch belegt, warnte er in mehr als 300 Artikeln, Essays und Interviews, von denen dieser Band eine Auswahl versammelt, vor wirtschaftspolitischen Irrlehren. Zunehmend zeigen sich Marktradikalität und -gläubigkeit in neoliberaler Zerstörung. Zu der chronischen Arbeitslosigkeit seit den 1970ern tritt inzwischen ein Millionenheer prekär Beschäftigter – und es kommt zu massiven Ausgaben für Rüstung und Militär. Die entstandenen Verwerfungen haben einer AfD zunehmend den Boden bereitet. Dem setzt Bontrup Alternativen entgegen: So die Forderung nach höheren Steuern auf hohe Einkommen, Vermögen, Erbschaften und Kapitalerträge – aber auch ein Konzept für mehr Demokratie in der Wirtschaft und im Staatssektor.
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Look up to the Sky
Jaaa-ha-ha-ha-haaa! Wenn der Senatooor erzääählt!
Weil ich immer wieder, auch heute wieder, darauf angesprochen werde:
Der „Gitarrenlehrer der Nation“ gab Interviews für den Berliner Tagesspiegel und www.psychedelicbabymag.com (in english). Darin wird schon wieder behauptet, die Folkrockband Bröselmaschine wäre 1968 gegründet worden, zu den Gründungsmitgliedern hätte Mike Hellbach gehört, und der hätte eine Maschine zum Zerbröseln von Dope erfunden/gebastelt/besessen, die Band sei bei den viel beachteten Internationalen Essener Songtagen 1968 aufgetreten, und dort hätte der Plattenboss Rolf-Ulrich Kaiser der Band „spontan“ einen Plattenvertrag angeboten. Daß das nicht so war und so auch nicht gewesen sein konnte: siehe DER METZGER Nr. 128.
Er läßt sich auch „Deutschlands dienstältester Hippie“ und „Gründer der Kraut-Rock-Band ‚Bröselmaschine‘“ nennen, die eine „Hippie-Kommune“ bevölkert hätte. Als „Hippies“ haben wir uns nie bezeichnet und nie bezeichnen lassen. Akzeptieren würde ich und akzeptiert haben wir die Bezeichnung „Freaks“. (Wenn Sie mich so nennen wollen, können Sie es heute noch ruhig tun). Die stupide Titulierung „Krautrock“ hätte damals niemand in den Mund zu nehmen gewagt!
„We have been the first commune in our hometown.“ Nein. „There were sometimes 12 or 14 people living there, with girlfriends and everything.“ Nie mehr als 7. Weiterlesen
In memoriam Chinmayo
Die schönsten Europäischen Einfahrten (40)
Neu in der Weltbühne: Ein Buch, über das bestimmt viel gestritten wird
Neu in der Buchhandlung Weltbühne:

Karl Meyerbeer: Worüber wir streiten müssen. Konflikte, Spaltungen und Gemeinsamkeiten in der radikalen Linken
Unrast Verlag 2026. 144 Seiten. 12 €
Das sagt der Verlag:
Linke Politik bewegt sich zwischen Anarchismus und Kommunismus, Reform und Revolution, Kollektiv und Individualismus, Antinationalismus und internationaler Solidarität. Kein Wunder, dass sie von Widersprüchen geprägt ist – und manche Slogans und Begriffe in linken Diskussionsräumen sofort dazu führen, dass die Emotionen hochkochen.
Wer sich links verortet, landet schnell in Debatten, die ebenso alt wie aktuell sind – und in denen oft mehr um das Richtige gestritten wird als um Verständigung. Dieses Buch bietet eine verständliche Einführung in zentrale Konfliktlinien linker Theorie und Praxis. Es erzählt von historischen Auseinandersetzungen und heutigen Grabenkämpfen, benennt Unterschiede und Gemeinsamkeiten – und fragt, warum die Linke sich so oft spaltet. Es zeigt aber auch auf, warum es sich bei vielen dieser Konflikte am Ende als produktiv und sinnvoll herausgestellt hat, sie zu führen, solange dabei das gemeinsame Ziel nicht aus den Augen verloren wurde: eine befreite Gesellschaft, in der ein gutes Leben für alle möglich ist.
Ob Theorie oder Praxis, Militanz oder Gewaltfreiheit, Parteiarbeit oder Bewegung – in 15 prägnanten Kapiteln bietet dieses Buch Orientierung im Dickicht linker Ideen. Ohne zu glätten, aber auch ohne Zynismus. Mit einem Positionstest zum Mitmachen – für Leser*innen, die wissen wollen, wo sie stehen.
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Das Foto zum Zwanzigsten
6 Jahre nach Hanau
Neu: DER METZGER Nr. 162
Die Ausgabe Nr. 162 von DER METZGER ist erschienen.
So sieht sie aus:

und das steht drin:
Helmut Loeven: Ich würde sagen: Zu früh gefreut. Eine Wende in der Innenpolitik der USA wird noch lange auf sich warten lassen – und dann vielleicht doch nicht kommen.
Ulrich Sander: Sie lassen die Brandmauer bröckeln. Kapital und AfD geeint.
Jakop Heinn: Von rinks nach lechts. Der Freiburger „Bund gegen Anpassung“.
Lina Ganowski: „Das ist bei uns so Sitte …“ Die neueste Schote der Identitätspolitik: Weibliche Genitalvwerstümmelung gar nicht schlimm?? Menschenrechte als Bevormundung des Wilden in uns??
Timo Stoffregen: Matte & David in „Anziehung“. Comic-Strip.
Starjournalist Ottokar Grobe: Der Regen, die Traufe und der Kurze. Über Iran ohne Hoffnung. Und fertig!
Helmut Loeven: Das philosophische Kabarett. Diesmal: Die Tassen in Dehm sein’m Schrank; Gefährliche Selbst-Gewissheiten oder „Alle doof außer mich“; Rosa von Praunheim oder Das Vergnügen der Parodierten; Was hatte de Staatsanwältin im Tatort zu suchen?; Ilse Storb: Wissenschaft als Musik; Brigitte Bardot et toutes les femmes; Wie ich einmal die Bildzeitung betuppte.
Original und Fälschung. Fachleute diskutieren.
Deutsche Sprichwörter im Milieu von Delikt und Ermittlung.
Was ist dran an dem Gerücht die Zukunft der Buchhandlung Weltbühne betreffend?
Les pères da la Libelle. Dorothy Thompson.
Liebe und Revolte. Als ich dich fragte … aus Liebesgedichten von Erich Mühsam.
We are everywhere. Street art Dauerausstellung (23-36). Die Revolution (k)lebt.
Herbert Laschet-Toussainz (HEL): Kino-Gedicht.
Aus aller Welt: Peggy Parnass im Stahlnetz; Konrad Knurrhahn: Buddha und meine Frau etc. pp.
Weltrevolution? Das ist mir zu wenig.
Das Heft kostet 4 Euro.
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