Großer Bericht in der Zeitung

Was fällt einem dazu ein?
Manche Leute stolpern über eigene Schläu(ch)e.
Geht wählen und wählt stattdenen links.

Und bestellt und lest die V oltaire-Flugschrift
bei mir für 5 € portofrei.
Sahra ist so gut nicht.

„Geht auf die Straße und schreit FEUER!“

In der Wochenend-Ausgabe der WAZ wird in der Serie „Revier-Heldinnen“ heute über Fasia Jansen berichtet.
Fasia Jansen (1931-1997) war die Blues-Stimme der Friedensbewegung.
Ein Philosoph hat mal gesagt, daß die besten Gedanken beim Gehen entstanden sind. Es gibt auch eine Musik, die beim Gehen zum Klingen gebracht und gehört werden muß.
Beim Ostermarsch 1967 sah und hörte ich zum ersten Mal die schwarze Sängerin mit der Blue Note in der Stimme. Ich erinnere mich auch an eine Ostermarsch-Szene in Dortmund. Als sie eine Litanei vorsang, war sie auch noch aus 50 Metern Entfernung zu hören, sie brauchte kein Mikrophon.
Ihre Stimme war unüberhörbar, wenn für den Frieden gekämpft wurde, für die Rechte der Frauen, für die Würde der arbeitenden Menschen.
Sie war beim Ostermarsch nicht wegzudenken und präsent bei vielen großen und kleinen Aktionen. Ich fühlte mich geehrt, als sie mich freundlich begrüßte – man war sich eben oft begegnet am selben Ort, zur selben Zeit, aus dem selben Grund.

Bürger, deine alten Städte
Sind nicht heil, doch haben überlebt –
Wer aber wird sie noch erkennen
Wenn am letzten Tag die Erde bebt?

Arbeiter, die Werke brennen
Wo dein Schweiß dir gibt dein täglich Brot –
Sieh, wo die Himmel heut‘ nur qualmen
Sind sie morgen wohl von Feuer rot!

Feuer! Vorsicht, man legt Feuer –
Ein Atomminengürtel wird geplant!
Geht auf die Straße und schreit: „Feuer!
Feuer, unsere Erde wird verbrannt!“

Israelischer Minister: Esther Schapira gibt Contra

In seinem politischen Amoklauf setzte der israelische Minister Atama Ben Gvir die Todesstrafe für Palästinenser durch.
Dem Minister widerspricht die Journalistin Esther Schapira in einem Artikel in der Jüdischen Allgemeinen:

„Nein, und nochmals nein!
Der rechtsextreme Minister Itamar Ben-Gvir sagt, das Gesetz zur Todesstrafe werde dem Volk Israel »den Stolz zurückbringen«. Dabei steht es im Widerspruch zu fundamentalen Werten des Judentums.
Nein, und nochmals nein. Es gibt viele Begründungen für das neue Gesetz zur Todesstrafe. Sie sind alle falsch. Wer die Todesstrafe für palästinensische Terroristen vorsieht, der versündigt sich am Rechtsstaat, und da der in Israel noch funktioniert, wird der oberste Gerichtshof dieses rechtsextreme Wahlkampfgetöse hoffentlich einkassieren. Dieses Gesetz zielt auf die niedersten Instinkte von Rache und entfesselter Wut zutiefst traumatisierter Menschen, denen der rechtsextremistische Minister Itamar Ben-Gvir Sicherheit verspricht.
»Abschreckend« soll es wirken – aber welcher Terrorist, der davon träumt, Märtyrer zu werden, lässt sich ausgerechnet durch die Todesstrafe abschrecken? »Gerechtigkeit für die Opfer« verspricht Ben-Gvir und ein Gesetz, das dem Volk Israel »den Stolz zurückbringen« werde. Was für eine Anmaßung!
Stolz ist das israelische Volk auf seine Demokratie, die es bereits vor den Hamas-Angriffen vom 7. Oktober 2023 gegen die eigene Regierung auf der Straße verteidigt hat. Woche für Woche. Der Zionismus ist das Versprechen, ein freies jüdisches Volk in einem freien, demokratischen Land Israel zu sein. Am 8. Mai 1948 wurde dieses Versprechen erfüllt. Auch den Opfern der Schoa widerfuhr damit Gerechtigkeit. Dieses Land gegen alle Angriffe von außen und innen zu verteidigen und gegen alle Widerstände und Feinde, eine lebendige, freie, streitbare Gesellschaft und ein blühendes Land aufgebaut zu haben, das macht Juden in aller Welt stolz.
Der 7. Oktober wurde zur größten Bewährungsprobe seit der Staatsgründung. Das Volk hat sie grandios bestanden. Mit Mut, mit Resilienz, mit der bedingungslosen Liebe zum Leben. Das Volk, nicht Politiker, die mit einem Henkersknoten am Revers die Würde des Menschen verhöhnen. Die entscheidende Schlacht zum Überleben des zionistischen Traums nämlich wird nicht militärisch gewonnen, sondern moralisch.“

Allen Ginsberg hundert Jahre


Allen Ginsberg als METZGER-Autor?
Ja, und zwar mit einem Original-Beitrag.
Eine Parteinahme für den juristisch verfolgten Aktivisten Abbie Hoffman. Allen Ginsberg verschickte seine Erklärung mit Bitte um Abdruck an die Mitglieder des Undergound Press Syndicate, also auch an die METZGER-Redaktion.
Allen Ginsberg wurde am 3. Juni 1926, heute vor hundert Jahren geboren.

Namen, die nicht vergessen werden dürfen.
Vergessen macht arm.
Erinnern ist wahrer Reichtum.

Jahrestage

1. Juni 2012, 1. Juni 2026.
Das Weblog amore e rabbia wird heute 14 Jahre alt.
4048 Notate.
Wieviel Bilder? Vielleicht zählt mal jemand nach.
7947 Kommentare – darunter solche von solchen Kapäzitaten wie Schmitzvon Reichseimer und Aufklärer wie Nobert Wielen, Trostspender wie Schmitzeuropa und viele Zuunrechtungenannte.
Wie alles anfing:


Und es wird immer besser.